Workshop „Sie werden jetzt gebraucht“

09.04.2016

organisiert vom Runden Tisch Rahlstedt für interessierte Anwohner aus Hohenhorst und Rahlstedt

Nach einer Begrüßung der ca. 30 interessierten Anwohner durch Frau Meers, Pastorin der gastgebenden Markus-Kirchengemeinde Hohenhorst/Rahlstedt-Ost und der Moderatorin Ursula Kranefuß ging es im ersten Teil um Information: Herr Splittberger, ein Rechtsanwalt, der ehrenamtlich Initiativen und Geflüchtete berät, gab Einblicke in den Ablauf eines Asylantragsverfahrens und beantwortete viele Fragen zu rechtlichen Themen und rund um die Unterbringung und Unterstützungsmöglichkeiten der Geflüchteten. Im Anschluss berichtete Frau Fink-Cortum vom Runden Tisch Rahlstedt aus dem „Gelben Dorf“, in dem die engagierten Ehrenamtlichen schon viele Erfahrungen im Umgang mit Geflüchteten und dem Organisieren von passenden Angeboten sammeln konnten.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen konnten die Teilnehmer mehr über ihre Stärken und Schwächen herausfinden: Frau Kranefuß, die auch im Institut für Engagementförderung des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-Ost tätig ist, begleitete die Anwesenden beim Ausfüllen eines Fragebogens. Mit diesem konnten sie den Fragen, welche Tätigkeit möglicherweise für sie in Frage kommt, in welchem zeitlichen Umfang sie sich engagieren wollen oder auch mit welchen Gruppen von Menschen sie in Kontakt kommen möchten, näher kommen.

Im Anschluss konnten die Teilnehmer im Rahmen eines kleinen Marktes der Möglichkeiten die bereits im Gelben Dorf Engagierten kennenlernen und sich über bereits bestehende Angebote für die dort lebenden Bewohner informieren und austauschen.

Zum Abschluss lud Frau Markmann von ProQuartier zu einem nächsten Workshop ein: am 25. April, von 18-20 Uhr in der Grundschule Potsdamer Straße, wird es darum gehen, sich weiter zu vernetzen. Das Besondere dabei ist, dass hier nicht nur interessierte Ehrenamtliche eingeladen sind, sich weiter zu informieren, sondern auch im Stadtteil ansässige Einrichtungen (wie bspw. Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen) da sein werden, um schon konkreter mögliche Angebote für Geflüchtete in der Grunewaldstraße zu planen.

Text: AM