Stargarder Strasse

PRAKTIKUM

Die Kollegen von OH:JA bemühen sich um Praktikumsplätze für die jungen Leute.

Wenn Sie Praktikumsplätze anbieten können, wenden Sie sich gern an OH:JA  


 

Flüchtlingsunterkunft in der Stargarder Straße soll im Dezember fertig sein
von Ole Thorben Buschhüter | Sep 24, 2015

Die Bauarbeiten für die Flüchtlingsunterkunft in der Stargarder Straße machen gute Fortschritte. Auf der Wiese vor dem Umspannwerk an der Einmündung zum Berner Heerweg entstehen im Auftrag des Landesbetriebs Erziehung und Beratung (LEB) derzeit drei Fertighäuser, um darin unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Rahmen der Erstversorgung zu betreuen. Der Bezug erfolgt voraussichtlich im Dezember. Wie das Hamburger Wochenblatt am Mittwoch meldete, könnten dort statt der zunächst angekündigten 48 Jugendlichen bei Bedarf auch noch sechs weitere Jugendliche untergebracht werden.
Die Zahl der in Deutschland Asyl suchenden Menschen ist in diesem Jahr erneut sehr stark gestiegen, darunter auch viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Mit der Einrichtung in der Stargarder Straße kann ein kleiner, aber wichtiger Beitrag geleistet werden, um die aktuelle Notlage der fehlenden Unterbringungsmöglichkeiten in Hamburg, in diesem Fall für junge Menschen, zu mildern.

Photo: O.T. Buschhüter


OH:JA  Oldenfelde hilft jugendlichen Flüchtlingen

Direkt nachdem bekannt wurde, dass in der Stargarder Straße eine Erstversorgungseinrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge errichtet werden soll, hat sich eine Initiative zusammengefunden, die unter dem selbsterklärenden Namen OH: JA  Unterstützer aus dem Stadtteil sowohl als aktiv Tätige als auch in der ideellen Unterstützung suchte. Die Resonanz war und ist bis heute überwältigend. Mehr als 160 Menschen haben sich gemeldet und ihre Hilfe zugesagt. Das ist weit mehr als zu erwarten war. Die Welle der Hilfsbereitschaft beweist, dass die überwiegende Mehrzahl der Bewohner unseres Stadtteils die Jugendlichen willkommen heißen will. Aber nicht nur hier, denn in unmittelbarer Nähe im Bargkoppelstieg (neben der METRO) wurde im Oktober ein Asylbewerberheim bezogen, in das bereits 1.400 Menschen - vorwiegend Familien - eingezogen sind und in Bälde wird der ehemalige Praktiker-Baumarkt im Hellmesbergerweg für weitere 1.500 Asylbewerber eingerichtet werden. Die Not ist groß und wir werden jede helfende Hand brauchen können. Nicht nur bei uns, sondern auch an den anderen beiden Orten.
OH: JA ist mit seinen Ideen schon recht weit gekommen. In mehreren Sitzungen, die schwerpunktmäßig die Themen „Sprachunterricht“ „Berufliche Entwicklung“, „Freizeitgestaltung“, Künstlerische Angebote“, „Sport“ und der Entwicklung einer „Willkommenskultur“ bearbeiteten, wurde ein großer Blumenstrauß kreativer Ideen entwickelt, der dem Träger der Einrichtung, Landesbetrieb Erziehung und Beratung (LEB), vorgelegt und von diesem auch akzeptiert wurde. Mit dieser Entscheidung konnte OH: JA in die Detailplanung gehen, die zum Zeitpunkt des Erstbezuges dann auch realisiert werden kann.
Unsere Personalplanung ist zum größten Teil abgeschlossen, auch weil die Zahl der vom LEB benötigten externen Helfer nicht unendlich groß ist. Das hat damit zu tun, dass es sich hier um Jugendliche handelt, die in der Obhut des Staates sind. Damit ist ein höherer Betreuungsschlüssel verbunden als in den Asylbewerberunterkünften. Auf 3 Jugendliche kommt hier ein Sozialpädagoge. Bei den Asylbewerberunterkünften lautet das Verhältnis 80:1. Diese Zahl macht die dortige Situation leider recht drastisch deutlich, denn für eine effektive Sozialarbeit braucht es zwingend Menschen, die sich auf freiwilliger Basis engagieren wollen. Für die Unterkunft im Bargkoppelstieg hat sich ein Freiwilligen-Hilfswerk gegründet, welches sich unter der Website www.meiendorf-hilft.de präsentiert. Dort kann sich anmelden, wer sich einbringen will.
Worüber wir, also OH: JA, uns allerdings sehr freuen würden, sind Sportbekleidung und hier insbesondere Sportschuhe. Unser Angebot beinhaltet verschiedene Aktivitäten auf dieser Ebene, die zum Teil auch in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Sportvereinen aufgesetzt werden sollen. Größen: Die Jugendlichen werden zwischen 14 und 18 Jahren alt sein. Bezüglich eines Übergabetermins können sich die Spender an die folgende Adresse wenden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon: 0172 - 48 49 024. Schlussendlich: Wir freuen uns über jede positive Rückmeldung bei OH: JA oder auch bei „Meiendorf-hilft“.